THE LOVE EUROPE PROJECT

Am 23.05. um 20:45 Uhr mit anschließendem Publikumsgespräch.

Zu Gast: Einige der Filmemacher*innen:

Sebastian Stern (Regisseur von BABYLON)

Alex Schaad (Regisseur von A PART OF THE WORLD)

Tomasz Emil Rudzik (Regisseur von OLD MAN THE BUCKET)

Michaela Kezele (Regisseurin von LIKE A BIRD)

Gabriela Sperl (Produzentin sperl+film GmbH)

 

THE LOVE EUROPE PROJECT ist ein Kompilationsfilm, der zeigt, dass Europa mehr ist als Brüssel oder die Flüchtlingskrise. 9 Geschichten, 1 Europa - junge preisgekrönte europäische Nachwuchs-Filmemacher*innen erzählen ihre ganz persönlichen Geschichten von und für Europa. Für sie bedeutet Europa Vielfalt, Demokratie, Freiheit, Toleranz, Liebe aber auch Konflikte, Angst, Flucht, Fremdheit, Vorurteile, Mangel, Überdruss und vieles mehr. Die Idee des Films ist eine Aufforderung an Menschen, sich für ein gemeinsames, demokratisches und diverses Europa stark zu machen.

 

Die Filme im Einzelnen:

„Babylon“, Regie: Sebastian Stern, Deutschland/Tschechien
Dass es nicht immer großer Worte bedarf, beweist die Freundschaft eines deutschen Jungen und eines tschechischen Mädchens. An der erst seit kurzem geöffneten Landesgrenze lernen sie sich kennen und verstehen sich sofort – ganz anders, als die Erwachsenen um sie herum.

„Ein Teil der Welt“, Regie: Alex Schaad, Deutschland/Kasachstan
Als ein russischer Großvater seine Familie in Deutschland besucht, treffen zwei verschiedene Welten aufeinander. Über die kulturellen Grenzen hinweg versucht er, eine emotionale Verbundenheit zu seinem Enkel aufzubauen.

„Paired Up“, Regie: Charlotte Regan, Großbritannien
Ein deutsches Mädchen mit Kopftuch hatte eine Gruppe englischer Jugendlicher beim Schüleraustausch nicht erwartet. Ihre Ablehnung lassen sie das Mädchen spüren – doch sie weiß sich zu wehren.

„Like A Bird“, Regie: Michaela Kezele, Kroatien
Während eine Tochter davon träumt frei wie ein Vogel zu sein, muss ihre Mutter als Näherin in einer Fabrik unter einem despotischen Chef leiden. Bis zu dem Moment, als sie beschließt sich das nicht länger gefallen zu lassen.

„Der alte Mann und der Eimer“, Regie: Tomasz Emil Rudzi, Polen
Einem alten polnischen Mann widerstrebt der europäische Multi-Kulti-Lebensstil, den sein Nachbar, ein Transvestit, repräsentiert. Doch eine Notlage zwingt ihn dazu, seine Einstellung zu überdenken.

„Fleeing in Europe“, Regie: Aline Fischer, Frankreich
In Paris will eine Künstlerin einen libanesischen Filmemacher, der Kriegs-Dokumentationen dreht, malen. Aus dieser intimen Begegnung erwachsen Gefühle, die beide überwältigen.

„Fun Factory“, Regie: Lisa Brooke Hansen und Even Hafnor, Norwegen
Ein norwegisches Ehepaar meint es nur gut, als es sich in eine Diskussion muslimischer Mütter mit einer Kassiererin über den tatsächlichen Bacon Gehalt von Bacon Chips einmischt. Doch die brauchen am Ende viel weniger Hilfe als das Ehepaar selbst.

„The Entrance“, Regie: Laura Bispuri, Italien
Der Hintereingang eines wohlhabenden italienischen Stadthauses ist den Bediensteten vorbehalten. Als eine Putzfrau das in Frage stellt, zieht das weitreichende Diskussionen nach sich.

„Cedar Wolf“, Regie: Sofia Georgovassili, Griechenland
Ein aus Afghanistan geflohener Junge findet in einer Tischlerwerkstatt in Athen nicht nur eine Anstellung, sondern auch ein Gefühl von Heimat, das er bereits verloren geglaubt hat.

the love europe project